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Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe

am Standort Wörth am Rhein

10 Jahre Fachschule Altenpflege - Impressionen von der Jubiläumsfeier             November 2016

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„Ein Gewinn für unseren Kreis“

10 Jahre Fachschule Altenpflege und Altenpflegehilfe

am Standort Wörth der Berufsbildenden Schule

 

„Diese Schule ist ein unschätzbarer Gewinn für unsere Region. Mit über 250 Absolventen haben die Lehrkräfte einen großen Beitrag zur Sicherung der Pflege in den stationären und ambulanten Einrichtungen unseres Kreises geleistet“, würdigte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Einrichtung bei der Feier aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Fachschule.

14 unerschrockene, sympathische und motivierte Fachschülerinnen und zwei Fachschüler saßen wie dereinst nun wieder in einer Schulbank und ließen sich in ihrer ersten Stunde vom damaligen Schulleiter Marcel Friedmann und der in diesem Kontext wichtigsten Person, der für diesen Bereich zuständigen Studiendirektorin Gudrun Schade-Jochem, ganz herzlich begrüßen.

„Für uns war Pflege nie allein an eine Definition gebunden, sondern ist ein zutiefst ehrenwerter und hoch anzuerkennender Beruf, der vielen unserer älteren und beeinträchtigten Mitbürgern/-innen eine zwar eingeschränkte, aber zumindest würdevolle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch weiterhin ermöglicht – Dank der Kompetenz und des Engagements aller derzeitigen und ehemaligen Absolventen/-innen unserer Einrichtung“, hob die ehemalige Leiterin der Fachschule, Gudrun Schade-Jochem, hervor und verlieh ihrer nach wie vor bestehenden großen Verbundenheit mit der Bildungseinrichtung Ausdruck.

Beatrice Heneise, eine von mehreren Schülerinnen des ersten Jahrgangs, die bei der 10-Jahr-Feier anwesend waren, machte in ihrer Rede deutlich, dass es eine anstrengende Ausbildung und auch teilweise sogar ein beschwerlicher Weg war und versäumte nicht, sich sehr herzlich bei Ihren Lehrern/-innen für die große Unterstützung und Zuwendung zu bedanken, die ihr und den anderen Schülern/-innen während der drei-jährigen Ausbildungszeit zuteilwurde.

Dass insbesondere auch für die Stadt Wörth die Schule ein Glücksfall sei, betonte Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche. „Gerade vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft, ein Thema, das auch wir für unsere Stadt zukünftig noch mehr in den Blick nehmen werden, ist eine Ausbildungseinrichtung eine wichtige Säule im Gesamtspektrum der zu ergreifenden Maßnahmen“, so Nitsche.

Schulleiter Rainer Sprotte verband seine Begrüßung mit einem großen Dank an den Schulträger, den Landkreis Germersheim und die Schulbehörde, die ADD in Neustadt, ohne deren Unterstützung es nicht gelungen wäre, die Pflegeschule im Jahr 2006 einzurichten. „Mit unserem Antrag trugen wir einem sich rasch dynamisierten Bedarf an qualifizierten Fachkräften Rechnung und leisten nun unseren Beitrag, kompetentes und qualifiziertes Personal, zusammen mit unseren Partnern, den Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten, auszubilden.“ Sprotte bedankte sich daher ganz besonders bei den Partnern in der dualen Ausbildung, für das Vertrauen, das sie der Schule gerade beim Start entgegenbrachten und für die mittlerweile fast selbstverständliche, offene und für beide Seiten gewinnbringende Zusammenarbeit und Kommunikation. Größten Respekt brachte er seinen Kollegen/-innen entgegen, „… denn ohne ein hervorragendes Team, dem keine Fahrt zu weit, keine nachmittägliche Sitzung zu lange, keine Diskussion zu viel, keine Arbeit zu groß und keine Übernahme von Vertretungsstunden über Wochen zu lästig war, hätte sich die Fachschule auf Dauer nicht gegen die große Konkurrenz behaupten können“.

Auch von der für die Schule zuständigen Referentin der ADD Neustadt, der leitenden Regierungsschuldirektorin Beate Engelhardt-Sikora, erhielten die Schule und damit die Kollegen/-innen großes Lob für die geleistete Aufbauarbeit, die erfolgreich und umfangreiche Teilnahme am Zertifizierungsverfahren – die Schule ist seitdem berechtigt, auch Schüler/-innen mit Bildungsgutscheinen zu beschulen – und die im Vergleich zu den Nachbarschulen steigenden Schüler/-innen-Zahlen.

10 Jahre Fachschule Altenpflege/-hilfe waren ein guter Anlass zurückzublicken, zu danken und schließlich festzustellen, dass sich alle Investitionen für die älteren Menschen, die ausbildungsbereite Jugend und den Kreis Germersheim gelohnt haben.

 

„Feste und Veranstaltungsangebote zusammen mit alten Menschen planen, organisieren, durchführen und evaluieren“

ist eine Kompetenz, die Altenpflegeschüler/ innen im  2. oder 3. Ausbildungsjahr erlernen sollen.                               Juli 2016

Da bietet es sich doch einfach an, dass die Schüler/ innen im 2. Ausbildungsjahr die Abschlussfeier für die Altenpfleger und Altenpflegehelfer planen, organisieren und durchführen. Zugegebenermaßen: Aktuell steht noch eine fundierte Evaluation aus, aber erste Kommentare und Verbesserungsvorschläge wurden mündlich schon gesammelt.

Hier ein paar Einblicke in die Vorbereitungen durch die Schüler/ innen der FS AP 14:

  • Lehrerin für Fachpraxis Fr. Frech richtet mit den Schülerinnen ein Brotkörbchen an..IMG_0538
  • Schülerinnen üben in der Lehrküche das exakte Dosieren von Mischgetränken.
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Am Tag selbst dann wurden Blumen gesteckt, der Saal gerichtet und die Sitzplätze reserviert, die Moderation geprobt, und letzte Hand an die Blumen angelegt. Schultische in „XY“ verwandelt gemäß dem Motto „1 Schaff`, 1 Guck`, 1 Ansag` in vielerlei Variationen bis schließlich alles festlich hergerichtet war!

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  • Gratuliert werden kann den Schülerinnen und Schülern zur bestandenen Prüfung als Altenpfleger/ innen (FS AP 13) bzw. Altenpflegehelfer/ innen FS AP 15
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Abschlussfeier der Fachschule für Altenpflegehilfe und Altenpflege

Juli 2015

Am 22. Juli 2015 konnten 29 Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse als Staatlich geprüfte Altenpflegehelferin oder Altenpflegehelfer 
und 10 Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse als Altenpflegerin oder Altenpfleger in einem feierlichen Rahmen entgegen nehmen.

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C’est bon!                                                                                                                 Februar 2014FSAP13_03

So lautete das Fazit der Schülerinnen aus dem Lycée Siegfried in Hagenau, die  mit vier ihrer Lehrer nun schon zum zweiten Mal die Fachschule für Altenpflege in Wörth besuchten. Recht kurzfristig kam der Termin zustande, so dass das Wörther Lehrerteam beschloss die anstehende Faschingszeit zum Gegenstand des Austausches zu machen.

 

Auf den ersten Blick scheint es kein typisches Thema für eine Altenpflegeklasse zu sein, beim zweiten Blick wird aber deutlich: In der Altenpflege geht es nicht nur um waschen, ankleiden, Medikamente verabreichen und Verbändewechsel, sondern ganz klar auch um den Menschen und seinen Alltag, um sein Freizeitverhalten und um das, was ihn prägte. Dreizehn Schülerinnen aus dem ersten Ausbildungsjahr setzten sich im Vorfeld mit den Faschingsbräuchen der Region auseinander, überlegten sich Bewegungen zu Faschingsliedern und gestalteten dazu Plakate, anhand derer die französischen Schülerinnen dann in den Sitztanz eingeführt werden konnten. Parallel zur Sitztanzgruppe konnte musiziert werden.  Und der Ohrwurm „An der Nordseeküste“ tönte dem oder anderen selbst nach dem Mittagessen  noch im Kopf.

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C’est bon! So lautete auch das Urteil der französischen Schülerinnen über das Mittagessen, das das Team des Wörther BBS-Bistros zubereitete. Und wenn das die Franzosen sagen, dann muss das ja stimmen!

Die Produktionsklasse, unterstützt durch die Schülerinnen der Berufsfachschule  I,  bewältigte an diesem Tag zusätzlich 50 Essen zur normalen Essensmenge und trug damit zum Gelingen dieses Austausches bei.

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Am Nachmittag ging es mit dem Bus zum Hauptstandort der Berufsbildenden Schule, nämlich nach Germersheim. Dort konnte die Festung besucht werden und die Schüler kamen als erste Gruppe in den Genuss eines soeben frisch erschienen französischen Flyers. In der Auswertungsrunde wurde der Tag gelobt, wenngleich der Kontakt zwischen den Schülern hätte noch intensiver sein können. Aber dazu ist ja dann im nächsten Schuljahr Zeit, wenn die Schüler der FS AP 13 x, dann schon im zweiten Ausbildungsjahr, zum Gegenbesuch nach Hagenau reisen.

 
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Sensibilisierung der Sinne,FSAP11_2013_01

so lautet eine Formulierungshilfe für Pflegekräfte, wenn sie eine Freizeitgestaltung für pflegebedürftige Senioren theoretisch planen.

November 2013

 

Sensibilisierung der Sinne konnten 15 Schüler und Schülerinnen im 2. Ausbildungsjahr bei einem Besuch in Landauer Haus der Sinne ganz praktisch selbst erfahren. Aufgeteilt in zwei Gruppen,  angeleitet von 2 jungen Frauen aus dem Bundesfreiwilligendienst und ihrer Lehrerin Fr. Beringer, zogen die Altenpflegeschüler  durch die Räume und ließen sich in den verschiednen Räumen  von dem Aufforderungscharakter der Exponate ansprechen. Da wurde an Blumen gerochen und mit den passenden Gieskannen kombiniert, ein Gongschlag gefühlt FSAP11_2013_02und ein Basston gesehen , Schattenbilder erlebt und mit der Wasserspringschale Musik gemacht. Eine  Gruppe musizierte gemeinsam mit Boomwhackern (farbliche Plastikrohre). Was anfänglich schwierig war, selbst bei einem so einfachen Lied wie „Alle meine Entchen“, klappte beim zweiten Durchgang ganz gut.  Die „Ode an die Freude“ wurde dann zur Freude.  Somit hatte die Gruppe alles erlebt, was ein gelungene Gruppen-Aktivierung auch erreichen soll: Die Sinne und das Gedächtnis fördern und gemeinsam eine gute Zeit haben.

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Haus der Sinne- im Haus der Jugend- wirklich etwas für die Altenpflege oder nur netter Zeitvertreib?  „Ganz klar eine gelungene Anregung für die Altenpflege“, meint Frau Beringer, die im zweiten Ausbildungsjahr „Snoezelen“ unterrichtet. Die Exponate können ausgeliehen werden oder man kann diese mit einfachen Mitteln selbst bauen.  Die Schülerinnen hatten einen Arbeitsauftrag, bei welchem sie überlegen müssen, welches der Exponate sie hypothetisch ausleihen würden und  müssen nun dazu eine kurze Aktivierung für pflegebedürftige Senioren planen. Und dass dies nicht nur Theorie ist, sondern in der Praxis auch funktionieren kann, bewies gerade ein Praxisbesuch bei einer FSAP11_2013_04Altenpflegeschülerin im dritten Ausbildungsjahr im AWO-Seniorenhaus „Babette Ludowici“ in Jockgrim. Die Schülerin hatte sich von der „Saftbar“ inspirieren lassen und mit 4 Senioren eine Geschmacksprobe geplant. „Ich war sehr kritisch, ob die Bewohner sich an die gefärbten Säfte herantrauen würden, die könnten ja auch vergiftet sein!“, meint Beringer. Aber die Senioren hatten sich auf die „Geschmacksprobe“ gefreut.  Da wurde probiert, geraten und sich auf ein eine Antwort geeinigt. Und als nach der dritten Saftprobe der ein oder andere Teilnehmer eine giftgrüne Zunge nach dem Genuss eines mit Lebensmittelfarbe eingefärbten Orangensaftes vorweisen konnte- da  war allen klar, das alles erreicht wurde, was eine gute Aktivierung ausmacht: Die Sinne und das Gedächtnis fördern und gemeinsam eine gute Zeit haben.

 

 

 

 


 

Grillfest der Fachschule für Altenpflege

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„Feste und Veranstaltungsangebote zusammen mit alten Menschen planen, organisieren, durchführen und evaluieren“. So trocken und trist liest sich der Lehrplan für die Fachschule Altenpflege im Lernmodul 14.

Dass dies nicht so bleiben muss bewiesen die elf Schülerinnen und Schüler der Wörther Fachschule für Altenpflege. Sie luden Senioren, die sie im Rahmen ihrer Ausbildung entweder stationär oder ambulant betreuen und pflegen, zu einem Grillfest nach Leimersheim ein. Fast ein ganzes Schuljahr lang haben die Schülerinnen zusammen mit ihrer Fachlehrerin Ellen Rieber El Boussouni Ideen gesammelt und verworfen, das Projekt finanziell auf die Beine gestellt und Spenden gesammelt. Es wurden Aufgaben verteilt: Wer backt Kuchen, wer macht Salat, wer sorgt für die Unterhaltung. Nur essen und trinken- das fsap11_grill3reicht für einen gelungenen Ausflug nicht aus. Schließlich war das Projekt in scheinbar trockenen Tüchern. „So rein, so fein in Leimersheim am Rhein“. Unter diesem Motto sollte die Landpartie nach Leimersheim in die Grillhütte gehen. Neben Essen und Trinken und Unterhaltungsprogramm an der Grillhütte, wäre ein Spaziergang an den Rhein möglich gewesen. Doch gerfsap11_grill2ade „Vater Rhein“ machte der Klasse einen Strich durch die Rechnung. Durch das Hochwasser war die Grillhütte nicht zu erreichen. Dank Herrn Werner Sittinger konnte die Klasse mit ihren Gästen kurzfristig ausweichen auf das Leimersheimer Heimatmuseum „Fischerhaus“. In romantischem Ambiente wurde dann bei Sonnenschein gegrillt, gegessen, gesungen und gelacht. Der Leimersheimer „Nachtwächter“ Sittinger führte die Gäste in die Geheimnisse der Elwetritsche-Jagd ein und begleitete mit seinem Akkordeon alte Volksweisen. Er ermöglichte der Gruppe auch einen Besuch im Heimatmuseum. Bei den Senioren wurden Erinnerungen an alte Zeiten wach. „Waschen mit Luft“ rief eine Seniorin begeistert aus, als sie den alten Wäschestampfer unter den Ausstellungsstücken wiederentdeckte und sofort begann wie in alten Tagen damit imaginäre Wäsche zu waschen. Schließlich endete der Tag mit Kaffee und Kuchen. Alle waren sich einig: Ein gelungener Tag, der alle Mühen und Kosten wert war.

 

 

Stellen- und Ausbildungsmesse “Chancen im Gesundheitswesen” im BIZ in Landau

November 2012

Jedes Jahr im November findet im Berufsinformationszentrum BIZ der Agentur für Arbeit in Landau eine Stellen- und Ausbildungsmesse “Chancen im Gesundheitswesen” statt.

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Schüler und Interessierte können sich über die Berufsausbildung und die Beschäftigung im Gesundheitswesen informieren. Ausbildende Schulen, Ausbildungsbetriebe und Einrichtungen im Gesundheitswesen, wie Altenheime, Krankenhäuser u.ä., präsentieren ihre Angebote und beraten die Interessenten.

Auch die Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der BBS Germersheim war wieder mit einem Stand vertreten.

Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie über unsere Sekretariate in Wörth und Germersheim. Sie können uns auch gerne in unserer Schule am Standort in Wörth besuchen und sich vor Ort informieren.

 

 

 

 

„Das Kreuz mit dem Kreuz“  - Altenpflegeschüler / Innen verbessern eigene Gesundheit

Oktober 2012

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Eine veränderte Bewohnerstruktur, Arbeitsverdichtung und wachsende Auflagen hinsichtlich Pflegequalität stellen unterschiedliche und steigende Anforderungen an die Pflegekräfte in der Altenpflege. Laut Berufsgenossenschaft BGW führt dies zu arbeitsbedingten Krankheiten, die sowohl psychisch wie physische Auswirkungen zeigen und hohe Ausfallzeiten der Pflegekräfte bedeuten.

Die Fachschule Altenpflege Wörth möchte durch ein Projekt schon während der Ausbildung das eigene Gesundheitsverhalten bewusst machen und verbessern. Die Umsetzung dieses Modellprojekts zu Ausgestaltung des Lernfeldes „Die eigene Gesundheit erhalten und fördern“ fand in der Fitness Oase Wörth GmbH statt.

Altenpflegeschüler / Innen im 3. Ausbildungsjahr und eine Lehrkraft nahmen zu dieser Thematik gezielt an 3 Terminen an einem Kurs „Cyclewell“ teil. In diesem Kurs wird in aufrechter entspannter Sitzposition auf einem speziellen Fahrrad unter ständigem in die Pedale treten, Übungen zur Rücken- und Bauchstabilisation sowie Verbesserung der statischen und dynamischen Ausdauer durchgeführt. Die Altenpflegeschüler / Innen haben schnell ihre Grenzen erkannt und die Einsicht gewonnen regelmäßig etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

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Austausch der Fachschule für Altenpflege Wörth mit der Berufsschule Lycée des Métiers André Siegfried Haguenau/Frankreich

Oktober 2012

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Sinnesreise in den Herbst- so hieß der Veranstaltungstitel für ein Herbstfest in einem französischen Altenheim in Hagenau. In einem 20- stündigen Kleinprojekt stellten 14 Altenpflegeschülerinnen der Fachschule für Altenpflege in Wörth ein buntes Herbstprogramm zusammen. Mittels Computer und Internet wurden Herbstgedichte,- bilder  und Lieder gesucht und auf den Bekanntheitsgrad hin überprüft. Immer wieder stellte sich die Frage: Kennen die Senioren im Elsaß überhaupt unsere Gedichte und Lieder?  Die andere fachliche Frage war:  „Ist das nicht zu sehr am Kindergarten orientiert, wenn volkstümliche Kinderlieder wie „Spannenlanger Hansel“ erklingen oder ist es genau das, was man in Anlehnung an die Methode des „oral-history“ (Mündlich überlieferte Lebensgeschichte) erreichen möchte: Ein Lied,  ein Gedicht und Erinnerungen an die eigene Kinderzeit oder an die Elternzeit werden wach,  wenn man auf einem Herbstspaziergang Kastanien sammelt und anschließend damit bastelt? Lustvolles Schwelgen in alten Erinnerungen?


Am Freitagmorgen reisten die Schülerinnen im 3. Ausbildungsjahr  und das Kollegium der Fachschule Altenpflege in Wörth dann nach Hagenau. Zuerst an die Berufsschule Lycée des Métiers André Siegfried, wo man den Gegenbesuch zum ersten Treffen der beiden Klassen im Juni 2012 in Wörth  antrat.

Am Morgen stand das gemeinsame Proben der französischen und deutschen Klasse auf dem Programm, sowie ein Rundgang durch die Schule. Nach gemeinsamem Mittagessen ging es ins „maison de retraite“ , ein staatliches Alten- und Pflegeheim in der Schulnachbarschaft zur französischen Partnerschule, wo der Aktiv-Nachmittag für die Senioren durchgeführt wurde. Als der ein oder andere Altenheimbewohner dann doch die Anfangszeilen von Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland mitsprach und viele Bewohner sich beim Sitztanz  „Spannenlanger Hansel“  mitreißen ließen, da war die Anspannung nicht nur auf Seiten der durchführenden Schüler gewichen.  Als man um 16.00 Uhr die Heimreise antrat war man sich einig, dass dieses Projekt ein Gewinn für alle Beteiligten war und der ein oder andre Schüler in der Projektzeit über sich hinausgewachsen ist.

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